Die IPA

 

Was ist die IPA?

Die International Police Association ist der unabhängige Zusammenschluss von Angehörigen des Polizeidienstes ohne Unterschied von Rang, Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Sprache oder Religion, ob aktiv oder im Ruhestand, in der Absicht, zwischen ihnen Bande der Freundschaft und der internationalen Zusammenarbeit zu schaffen.

Arthur Troop, ein englischer Polizeisergeant, gründete am 1. Januar 1950 die IPA unter dem in Esperanto abgefassten Leitgedanken

"Servo per Amikeco"
Dienen durch Freundschaft

Im Jahr 1953 wurde die Idee in den Niederlanden, in Belgien und in Frankreich aufgenommen. 1955 wurden Sektionen in Deutschland und in der Schweiz gegründet.

Heute hat die IPA weltweit mehr als  320'000 Mitglieder.

 

 

Die IPA will...die freundschaftlichen und kulturellen Beziehungen, das Allgemeinwissen und den beruflichen Erfahrungsaustausch ihrer Mitglieder fördern sowie die gegenseitigen Hilfeleistungen im sozialen Bereich fördern und zum friedlichen Miteinander der Völker und damit zum Weltfrieden beitragen.

Dies heisst:

  • Durchführung von nationalen und internationalen beruflichen sowie kulturellen Anlässen,

  • Organisation, Duchführung und Reisen sowie Studienaufenthalten,

  • Jugendaustausch und Angebot von Jugendseminaren,

  • Unterstützung von kulturellen und sozialen Einrichtungen,

  • Förderung der zwischenstaatlichen Verbindungen unter IPA-Mitgliedern.

Die IPA bietet...ein breites Bildungsangebot im eigenen, internationalen Informations- und Bildungszentrum (IBZ) Schloss Gimborn, im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen, mit finanziellen Zuschüssen für IPA-Mitglieder.

Förderung von beruflichen Studienaufenthalten sowie Reisen und Ferien im Ausland. Viele Sektionen können sogar kostengünstige IPA-Häuser und IPA-Wohnungen anbieten.

Söhne und Töchter von IPA-Mitglieder haben die Möglichkeit an den jährlich stattfindenden internationalen Weltjugendtreffen teilzunehmen.

IPA-Mitglieder haben die Möglichkeit, Polizeieinrichtungen im In- und Ausland zu besichtigen sowie Erfahrungen mit Berufskolleginnen und -kollegen auszutauschen.

Die IPA hilft Polizeibediensteten und deren Familienangehörigen, wenn sie unverschuldet in eine Notlage geraten sind.

 

Die Ziele der IPA

Sie verpflichtet sich zur Einhaltung der Grundsätze der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, wie sie 1948 von den Vereinten Nationen verkündet wurden, und will kulturelle Beziehungen, das Allgemeinwissen und den beruflichen Erfahrungsaustausch ihrer Mitglieder sowie gegenseitige Hilfeleistungen im sozialen Bereich fördern und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zum friedlichen Miteinander der Völker und zur Erhaltung des Weltfriedens beitragen.

Zur Verwirklichung dieser Ziele will sie:

  • die persönliche Begegnung durch den Austausch von Personen und Personengruppen, durch Gruppenreisen und durch die Anbahnung von Briefkontakten fördern;

  •  im Polizeidienst aller nationalen Sektionen die Achtung vor dem Gesetz und der Aufrechterhaltung der Ordnung stärken;

  • soziale und kulturelle Aktivitäten entwickeln und den beruflichen Erfahrungsaustausch fördern;

  •  zur Stärkung des Ansehens der Polizei in ihren Sektionen beitragen und das Verhältnis zwischen Polizei und Bevölkerung verbessern helfen;

  • durch Jugendaustausch und internationale Jugendtreffen die Toleranz fördern und das Verständnis der Menschen untereinander sowie für die Aufgaben der Polizei stärken.

  • regelmässig Publikationen zwischen den nationalen Sektionen austauschen und die Mitglieder über alle interessanten Fragen informieren dank einem Informationsservice für die nationalen Publikationen der IPA;

  • durch freundschaftliche Kontakte unter den Polizeibeamten aller Kontinente die Zusammenarbeit, über die Grenzen hinaus, erleichtern und das Verständnis für die beruflichen Probleme verstärken.

 

Die IPA Region Zürich

 

Jeder Verein und jede Gesellschaft hat ihre eigene Geschichte. Geschichten können langweilig oder interessant, zumindest aber lesenswert sein. Wir meinen, dass ein Mitglied seine «Vereinsgeschichte» der Spur nach kennen sollte. Wir haben deshalb die Geschichten und Anekdoten beiseite gelassen und uns auf das Wesentliche beschränkt. 
Gründerversammlung
Tagespräsident Eric Landis (ganz rechts)
Die Gründung

Am Abend des 18. März 1966 versammelte sich im Zunfthaus «Zur Waag», mitten in Zürich, eine illustre Schar, festlich gekleidet und mit dem notwendigen Ernst im Gesicht, das es braucht, um etwas aus der Taufe zu heben. Eine grosse Schar Interessierter und Gäste hatte sich eingefunden. Unter ihnen Vertreter des Verbandes Schweizerischer Polizeibeamter und des Verbandes der Gemeindepolizei des Kantons Zürich, IPA-Kameraden aus Bern und Biel, etc. Mit tatkräftiger Unterstützung des damaligen Nationalpräsideten Louis Vuille, La Chaux-de-Fonds, wurde an diesem Abend der Anfang der IPA-Region Zürich besiegelt. Pate stand die Region Bern, die schon vor drei Jahren ihre Gründungsversammlung hatte abhalten können. Neunundzwanzig Männer und eine Frau erklärten an diesem Abend ihren Beitritt zur lPA-Region Zürich. Der erste Vorstand, der an diesem Abend gewählt wurde, setzte sich wie folgt zusammen:

Präsident: Ernst Zollinger
(Kantonspolizei Zürich)

1.Sekretär: Eric Landis
(Kantonspolizei Zürich)

2.Sekretär: Robert Brunner
(Kantonspolizei Zürich)

Kassier: Beat Stössel
(Kantonspolizei Zürich)

Aktuar: Paul Gautschi
(Stadtpolizei Zürich)

Presse/Werbung: Ernst Kägi
(Kantonspolizei Zürich

Beisitzer: Markus Bader
(Grenzpolizei Flughafen Zürich)

Bereits im ersten Jahr entfalteten die Mitglieder eine rege Reisetätigkeit und Besucher aus Deutschland, Frankreich, England, Israel, Zambia und Australien wurden in Zürich getreu dem Motto «Servo per amikeco» empfangen.

Vom Wachstum der Region

An der ersten Generalversammlung im Jahre 1967 konnte der Präsident stolz verkünden, dass die Mitgliederzahl um 180% gestiegen sei. Der steile Anstieg der Mitgliederzahlen fand 1973 ein brüskes Ende. Ein Ende, das die Generalversammlung, grosszügig aber undiplomatisch denkend, selbst verschuldet hatte, indem sie den damaligen Mitgliederbeitrag von zwölf Franken verdoppelt wissen wollte. Dieser Entscheid wurde an der nächsten Generalversammlung schleunigst rückgängig gemacht und damit die Abwanderung einigermassen aufgehalten. 1974 konnte ein rapides Ansteigen der Mitgliederzahlen beobachtet werden, da die Angehörigen der damaligen Flugwache der IPA beitreten konnten. 1980 zählte die Region Zürich 330 Mitglieder und man gab damals der Hoffnung Ausdruck, dass man in nächster Zeit die 350er-Grenze erreichen und überschreiten könne. Heute kann die IPA-Region Zürich einen Mitgliederbestand von 1300 Frauen und Männer ausweisen

1967 wurde, da man bald einmal feststellte, dass der Informationsfluss innerhalb der Region, aber auch über die Kantons- und Landesgrenzen hinaus, zu wünschen übrig liess, ein regionales Mitteilungsblatt kreiert.1997 wurde der Wert des Internets erkannt und der Entschluss gefasst, auch via das neue Medium zu kommunizieren.